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03.08.2014

Zeitschrift "c't": Zahl der gemeldeten Powerline-Störungen "extrem niedrig"

Wenig Stellenwert misst die Computerzeitschrift "c't" offenbar dem Störpotenzial von Powerline-Geräten zu. Sie begründet dies mit der "extrem niedrigen" Zahl der gemeldeten Störungen.

In der Ausgabe 13/2014 hatte die Zeitschrift einen Test von zehn Powerline-Adaptern veröffentlicht. Testkriterien waren in erster Linie der Datendurchsatz, die technische Ausstattung und die Netzwerkfähigkeit der Geräte. Auf den Umstand, dass Powerline-Adapter erhebliche Störungen verursachen können, wurde in dem Test mit keinem Wort eingegangen.

Dies holte ein Leser im darauffolgenden Heft in Form eines Leserbriefs nach. Er wies darauf hin, dass bei der Powerline-Technik hochfrequente Signale auf ungeschirmten Stromleitungen übertragen werden. Die Stromleitungen würden sich dadurch wie Antennen verhalten und die Signale weiträumig abstrahlen. Dadurch würden andere Funkdienste gestört.

Die c't-Redaktion antwortete, dass man über das Störpotenzial von Powerline-Datenübertragung zuletzt ausführlich Anfang 2011 (Ausgabe 2/11) berichtet habe. Seitdem sei "die absolute Zahl gemeldeter Störungen von 16 auf 20 pro Jahr angestiegen, angesichts 6000 bis 7000 Meldungen pro Jahr aber weiterhin extrem niedrig". In keinem Fall habe die Bundesnetzagentur eine Anordnung zur Abschaltung ausgesprochen. Alle Powerline-Störungen - so die c't - hätten sich "unkompliziert beseitigen" lassen.

- wolf -

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