FM - DAS FUNKMAGAZIN
CB-Glosse ;-))


Werthe Funkergemeinschaft

Am Nachmittag des 13. April anno 2013 nestelte mein treuer Butler auf dem Desktopp meines Kompjuters herum, um schließlich auf der suchenden Maschine Google zu landen. Wie er mir dann nächtens erzählte, sei er irgendwie auf einer internetten Seite namens "AfD" gelandet und hätte seinen Augen nicht getraut. Er ging schwanger mit der Vermutung, dass sich der Funker-Klupp "Arbeitsgemeinschaft Funk 11-Meter-Band-Amateure Deutschland", der sich auch des Kürzels AFD bedient, mangels Mitgliederzuwächsen in eine Partei verwandelt habe.

Flugs ergriff ich meinen Desktopp und schaute bei Google nach - und landete bei dem Eintippen der Buchstaben "AFD" tatsächlich bei der "Alternative für Deutschland". Und an anderer Stelle erblickte ich auch ein Vereinsjournal "Junge Freiheit".

Nicht schlecht, staunte meine Persönlichkeit. Hört sich gut an, dachte ich! Alternativ ist ja besser als alternativlos, und dass der bereits erwähnte Funker-Klupp nunmehr zum CeBe-Funk auch nach Alternativen greift, spricht zumindest für deren Vorstand mitsamt seinen mit Gliedern.

Des weiteren schlussfolgerte ich, dass die AFD nunmehr ihre bisherige Vereinszeitschrift "cq 11 meter" einstellt, und dafür seinen Mitgliedern gegen die Bezugsgebühr von jahrlich 25 EUR nunmehr die "Junge Freiheit" ins Haus schickt.

Ich diskutierte sodann mit meinem Butler, dass eigentlich der Begriff "Jung" als Titel der Vereinszeitschrift ein wenig überzogen sein dürfte. Soviel wie meine Persönlichkeit auch die meines Butlers aus leidvoller Erfahrung der letzten Jahre wissen, zählen die meisten Mitglieder der AFD eher zu der älteren Generation, und wir halten den Begriff "Jung" im Vereinsblättchen für reichlich überzogen. Oder will die AFD damit wieder die jüngere Generation an Land, sprich: zum CeBe-Funk ziehen?

Aber je mehr und länger wir über die Wandlung diskutierten, umso mehr beschlichen uns Zweifel. Schon allein deshalb, weil wir weder im kleinen Funkmagazin meines Arbeitgebers Wolfssohn Frickel etwas gelesen, als auch aus Kreisen der AFD bislang nichts von den alternativen Anwandlungen gehört hatten.

Also rief ich beim Bundesvorsitzenden der AFD an, den seine Mitglieder liebevoll "Henry Kohlemklau" nennen, um mir Gewissheit zu verschaffen. Henry fiel aus allen Wolken... Nein, nein, meinte er, das mit der AFD und AfD sei wohl ein Tippfehler meines Butlers auf meinem Desktopp gewesen und eine irreführende Verwechselung. Ganz davon abgesehen würde er sich kategorisch gegen ein derart radikal orientiertes Blatt wie der "Jungen Freiheit" distanzieren.

Henry Kohlenklau wollte dann auf der Stelle ein FAX an jene Partei schicken. Er wolle mit dem Parteivorstand in Verhandlungen treten mit dem Ziel, dass sich diese Partei ein anderes Kürzel aussuchen muss - die AFD habe sich schon anno 1984 gegründet und habe damit Vortrittsrecht.

Nun warten wir auf das Ergebnis, und ich verbleibe wie immer

Mit grob geschätzter Hochachtung
Euer
Frank Furth

 

Kontakt: Frank_Furth@mailes.de


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